Unser
Angebot Untersuchung,
Behandlung, Beratung
und Vorsorge

Medizinische Praxisassistentin misst die Körpergröße eines lachenden Mädchens

Mit einem breiten Leistungsspektrum betreuen wir Säuglinge, Kinder und Jugendliche in allen gesundheitlichen Belangen. Zu den Spezialitäten von Frau Dr. Stiebing gehören die spezielle Entwicklungstestung, Jugendsprechstunden, Psychosomatik, Neurodermitis und Kinder- und Jugendgynäkologie.

  • Akutsprechstunde
  • Vorsorgeuntersuchungen (gemäss Empfehlungen der Schweizer Gesellschaft für Pädiatrie)
  • Spezielle Entwicklungstestung bei Säuglingen/Kleinkindern, Schulkindern
    • Münchener funktionelle Entwicklungsdiagnostik
    • ET 6-6 R (Entwicklungstest von 6 Monaten bis 6 Jahre)
    • BUEGA (Basisdiagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen im Grundschulalter)
  • Impfungen/Impfberatung
  • Reiseimpfberatung
  • Ultraschalluntersuchungen (Schädel, Hüfte, Bauchorgane, Urogenitalorgane)
  • Röntgen
  • Hörtestung
  • Sehtestung/Früherkennung photometrische Sehtestung
  • Wachstumsabklärung
  • Beratung bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten
  • Begleitung bei psychosomatischen Beschwerdebildern
  • Kinder- und Jugendgynäkologische Sprechstunde
  • Jugendsprechstunde
  • Sprechstunde atopische Dermatitis
Ultraschalluntersuchung bei einer jugendlichen Patientin
Weisser Kinderstuhl in Elefantenform im Wartezimmer

Vorsorge-
untersuchungen

Für Vorsorgeuntersuchungen möchten wir uns besonders viel Zeit nehmen und planen diese entsprechend ein. Bitte vereinbaren Sie daher Vorsorgetermine möglichst lange im Voraus und – bei Kleinkindern – wenn möglich nicht zu den Schlafenszeiten Ihres Kindes.

Sprechstunde

Täglich nach tel. Vereinbarung

Liebe Patienten, um Wartezeiten zu vermeiden und uns ausreichend Zeit nehmen zu können, vereinbaren Sie bitte immer – auch bei akuten Erkrankungen – telefonisch einen Termin in unserer Sprechstunde. Wir planen täglich genügend Zeit ein auch für akute Anliegen. So helfen Sie uns, die Wartezeiten für Ihre Kinder kurz zu halten. Wir sind bemüht, Ihnen bei medizinischer Notwendigkeit immer am gleichen Tag einen Termin anbieten zu können.

Sprechzeiten

Mädchen löst konzentriert eine Aufgabe mit bunten Holzbausteinen

Häufig gestellte Fragen

Fieber

Ab welcher Temperatur spricht man von Fieber?

Ab 38,0 °C spricht man von erhöhter Temperatur, ab 38,5 °C von Fieber (rektal gemessen ist am zuverlässigsten, vor allem bei kleinen Säuglingen).

Fieber ist grundsätzlich ein gesundes Zeichen des Körpers, eine nützliche Abwehrreaktion und muss nur gesenkt werden, wenn es dem Kind schlecht geht und es eingeschränkt ist in seinem Ess-/Trinkverhalten. Es gibt keine «gefährliche Fiebergrenze».

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Arzt, unabhängig vom Alter?

  • Das Fieber steigt über 39,5–40 °C und lässt sich nicht senken
  • Ihr Kind wirkt sehr geschwächt, apathisch oder ist schwer erweckbar
  • Trinkschwäche
  • Es treten Atembeschwerden auf
  • Ein Hautausschlag kommt hinzu, der sich beim Wegdrücken (Glastest) nicht verändert
  • Ihr Kind hat starke Schmerzen (Kopf-, Nacken-, Bauchschmerzen)
  • Es kommt zu einem Fieberkrampf
  • Anzeichen von Austrocknung (trockener Mund, kein Wasserlassen seit vielen Stunden, mindestens 3 feuchte Windeln in 24 h)

Gibt es Altersgrenzen, bei denen ich besonders vorsichtig sein sollte?

  • Unter 3 Monaten: Bei Fieber ab 38 °C immer zeitnah ärztlich abklären lassen
  • 3–6 Monate: Bei Fieber über 38,5 °C zeitnah Kontakt aufnehmen, um das Kind untersuchen zu lassen. Bei gutem Trinkverhalten ist in der Regel kein akuter Handlungsbedarf.
  • Ab 6 Monaten: Fieber allein ist meist kein Notfall – entscheidend ist das Verhalten des Kindes

Wie lange darf Fieber dauern, bevor ich es abklären lasse?

Hält das Fieber länger als 3 (–5) Tage an oder kommt nach fieberfreien Tagen erneut zurück, sollte es ärztlich abgeklärt werden.

Was kann ich zu Hause tun, bevor ich zum Arzt gehe?

Viel trinken, leichte Kleidung, Zimmertemperatur nicht zu warm halten. Fiebersenkende Mittel wie Ibuprofen oder Paracetamol können helfen und behandeln oft auch die begleitenden Kopf-/Gliederschmerzen.

Wadenwickel (leicht feuchte, lauwarme – nicht kalte! – Tücher um die Unterschenkel, ein trockenes Frotteetuch darüber): bitte nur anwenden, wenn die Beine und Füsse des Kindes warm sind, nicht in der Phase des Fieberanstiegs, wenn das Kind fröstelt und die Füsse kalt sind.

Bei Unsicherheiten jederzeit ärztliche Rücksprache.

Husten

Wann ist Husten harmlos und wann nicht?

Grundsätzlich gilt: «Husten ist unser Freund»

Husten im Rahmen einer Erkältung ist meist harmlos und klingt nach 1–2 Wochen von selbst ab.

Manchmal dauert der Husten auch einmal 4–6 Wochen an. Wenn es dem Kind ansonsten gut geht, ist dies nicht besorgniserregend.

Abklärungsbedürftig ist er, wenn weitere Warnzeichen dazukommen.

Bei welchen Anzeichen sollte ich mit meinem Kind zum Arzt?

  • Bellender, kruppähnlicher Husten mit pfeifendem Geräusch beim Einatmen
  • Atembeschwerden, schnelle Atmung oder sichtbares Einziehen der Rippen
  • Bläulich verfärbte Lippen oder Haut
  • Husten länger als 4 Wochen ohne Besserung
  • Hohes Fieber zusätzlich zum Husten
  • Ihr Kind trinkt oder isst deutlich weniger als sonst

Was hilft bei leichtem Husten oder Schnupfen zu Hause?

Viel trinken, Nasenspray mit Kochsalzlösung, Luft im Zimmer nicht zu trocken halten, ausreichend Ruhe. Bei Säuglingen ist regelmässiges Absaugen des Nasensekrets oft hilfreich, damit sie besser trinken und schlafen können.

Wenn produktiver Husten vorliegt und das Kind fieberfrei ist, sollte es sich gerne körperlich bewegen (Herumtoben erlaubt), weil dann der Schleim besser abgehustet werden kann.

Durchfall und Erbrechen

Ab wann ist Durchfall bei Kindern besorgniserregend?

Durchfall oder Erbrechen kommt im Kindesalter häufig vor und ist meist harmlos. Wichtig ist vor allem, auf den Allgemeinzustand und Anzeichen von Flüssigkeitsmangel zu achten.

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Arzt?

  • Anzeichen von Austrocknung: trockener Mund, wenig oder kein Wasserlassen (mindestens 3 feuchte Windeln in 24 h), eingesunkene Augen, Teilnahmslosigkeit
  • Blutbeimengungen im Stuhl
  • Durchfall oder Erbrechen hält länger als 3 Tage an
  • Ihr Kind kann keine Flüssigkeit bei sich behalten
  • Starke Bauchschmerzen
  • Hohes Fieber zusätzlich
  • Bei Säuglingen unter 6 Monaten grundsätzlich frühzeitig ärztlich anschauen lassen

Was kann ich zu Hause tun?

Kleine Mengen Flüssigkeit häufig anbieten (Brühe oder Bouillon, Elektrolytlösung aus der Apotheke, isotonisches Sportgetränk), leichte Kost, kein erzwungenes Essen. Bei Säuglingen häufiges Stillen in kleinen Mengen.

Auf Anzeichen von Austrocknung achten und im Zweifel Kontakt mit der Praxis aufnehmen.

Elektrolytlösung zum Selbermischen

  • 300 ml Orangensaft oder Apfelsaft
  • 700 ml Wasser
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Salz